Deutschlands beste Nachwuchsköchin kommt aus NRW

Deutschlands beste Nachwuchsköchin kommt aus NRW
Foto: Rudolf Achenbach

Vier weibliche und fünf männliche Nachwuchskräfte wetteiferten in diesem Jahr auf einem außerordentlich hohen Niveau und trugen mit ihren Leistungen einmal mehr dazu bei, die positiven Seiten der gastronomischen Berufe hervorzuheben und damit deren Image zu verbessern. „Der Rudolf Achenbach Preis ist nicht umsonst der anspruchsvollste Wettbewerb dieser Branche. Was hier von unseren Finalisten geleistet wurde, war wirklich hervorragend“, so Katrin Moos-Achenbach zum entsprechend knappen Endresultat, dem eine theoretische Prüfung mit Fachfragen, Rechenaufgabe und Rohstofferkennung sowie die Planung und Zubereitung eines festlichen 4-Gang-Menüs vorausging.

 

Eine besondere Herausforderung dabei war der Warenkorb. Dieser wurde traditionell erst am Wettkampftag bekannt gegeben und enthielt die Pflichtkomponenten Lachsfilet (Vorspeise), Poulardenbrust und Tandooripaste (Zwischengericht) Kalbstafelspitz (Hauptgang) Erdbeeren und Rhabarber (Dessert). Zusätzliche Aufgabe war es, eine der Komponenten des Zwischengerichtes in einem kleinen Weckglas® anzurichten.

 

Christine Baumann (21), die ihre Ausbildung im Kölner „Hotel im Wasserturm“ absolviert, brillierte mit Fachwissen, meisterlicher Arbeitsweise und bemerkenswerter Kreativität. Mit ihrem Menü setzte sie deutliche kulinarische Akzente und gewann vor Nathalie Menges aus dem Restaurant Hirschen in Sulzburg (2. Platz) und Ole Kurth aus dem Side Hotel in Hamburg (3. Platz) den mit attraktiven Preisen dotierten 39. Rudolf Achenbach Preis. Die Gewinnerin erhielt neben der Urkunde eine Prämie von 1.000 EUR, einen Flachbild-TV sowie den begehrten Praktikumsaufenthalt im international renommierten Hotel Le Meridien Istanbul Etiler. Auch ihre Kolleginnen und Kollegen wurden mit attraktiven Geld- und Sachpreisen für ihr Talent belohnt.

 

Foto (v. li.): Ole Kurth, Christine Baumann, Nathalie Menges