Gault&Millau zeichnen Hotelier des Jahre aus

Carl, Michael und Stephan Geisel (Foto: Thomas Haberland)

18 Sterne, vier Hotels, vier Restaurants und seit 100 Jahren eine Familie. Die Inhaber der Geisel Privathotels setzen seit jeher auf großes Engagement für das Wohl der Gäste, eine individuelle Handschrift und den Mut, Neues zu wagen. Diese Philosophie würdigte der Gault&Millau am gestrigen Abend: Die drei Brüder Carl, Michael und Stephan Geisel wurden von dem renommierten Gastronomieführer als Hotelier des Jahres 2018 ausgezeichnet.

In der Begründung des Verlags heißt es unter anderem, dass die Brüder „als Vollblutgastronomen und geborene Gastgeber ihre Stadt voller unternehmerischem Mut und Gestaltungsfreude um wegweisende Hotelprojekte bereichern“.

„Diese Ehrung unserer unternehmerischen Tätigkeit macht uns außerordentlich stolz. Bei aller Tradition haben wir immer großen Wert darauf gelegt, neue Wege zu beschreiten – ohne Abstriche bei der Qualität unserer Produkte zu machen. Ein besonderes Augenmerk liegt immer auf einer motivierenden Führung unserer mehr als 400 Mitarbeiter, denn sie sind neben aller Innovation der Schlüssel zu einem zufriedenen und loyalen Gast“, kommentiert die Familie Geisel die Auszeichnung.

Carl, Michael und Stephan Geisel gehören zu den wenigen großen Privathoteliers in Deutschland. In vierter Generation übernahmen sie Anfang der 1990er Jahre die Leitung des bereits 1900 gegründeten Münchner Familienunternehmens. Mit ihrem Portfolio, zu dem heute mehrere Hotels und Restaurants sowie eine Weinhandlung gehören, spricht die Gruppe ein breites Klientel an – vom Luxusgast über den Geschäftsreisenden bis hin zum designorientierten Publikum.

Neben der persönlichen Auszeichnung darf sich die Familie auch in diesem Jahr über die hervorragenden Ergebnisse ihrer Sternerestaurants freuen: Sowohl der Werneckhof unter Tohru Nakamura, als auch das Restaurant Königshof mit Küchenchef Martin Fauster erzielten erneut 18 von 20 möglichen Punkten.