Wellness- und Naturkosmetik
Jack Nicholson, Madonna, Cher und Julia Roberts verwenden Naturkosmetik aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA). Bringen auch Sie etwas »Green Glamour« in Ihr Haus.
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FOTO: PRIVAT |
Carl-Ernst Müller berät Unternehmen individuell und effizient rund um das Thema Nachhaltigkeit. Er entwickelt und implementiert gemeinsam mit seinen Kunden eine Nachhaltigkeitsstrategie und verbessert dadurch deren Positionierung am Markt. Mehr Informationen finden Sie hier. |
Trend
Der Absatz von ökologischen Pflege- und Schönheitsmitteln steigt in Deutschland laut Branchenreport Naturkosmetik 2008 jährlich um über 10 Prozent und beträgt derzeit fünf Prozent des Gesamtmarkts. In Frankreich ist das Wachstum sogar noch stärker. Immer mehr Menschen ändern ihr Kaufverhalten. Sie suchen Gesundheit und natürliche Reinheit.
Nutzen
Verleihen Sie Ihren »Wohlfühl-Offerten« die besondere Note mit Hautprodukten, die wirksam aber frei von problematischen Ingredienzien sind. Wenn sie dem Gast vermitteln, dass diese ohne Tierversuche hergestellt werden, kann er die Anwendung noch besser genießen.
Umsetzung
Mit dem Einsatz von ethisch korrekt erzeugten Cremes, Salben und Co. verhalten Sie sich verantwortungsvoll und positionieren sich am Markt deutlich.
Dabei müssen Sie Ihren Einkauf nicht komplett auf das Sortiment eines Unternehmens umstellen. Sie können eine Auswahl von Artikeln präsentieren – durchaus auch aus konventioneller Fabrikation. Überlassen Sie den Gästen die Wahl, denn zu einem Lebensstil der Gesundheit und Nachhaltigkeit (LOHAS) gehört der Wunsch nach aufgeklärter Entscheidungsfreiheit.
Wichtig ist jedoch, sich für eine in sich stimmige Kommunikations-Strategie zu entschließen. Ein Qualitäts-Siegel hilft dabei und bietet hohe Glaubwürdigkeit. Nutzen Sie bestehende Angebote nach Abstimmung mit den Anbietern, zum Beispiel das BDIH-Zeichen für kontrollierte Naturkosmetik. Es stammt vom Bundesverband Deutscher Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, Nahrungsergänzungs- und Körperpflegemittel.
Besonders im Wellness-Bereich hat das Personal engen Kontakt zu den Gästen und ist ein kritischer Erfolgsfaktor. Es ist ratsam, den Mitarbeiter vor Einführung der »grünen« Erzeugnisse deren Vorteilen aufzuzeigen. Sie sollten nicht nur Schulungen zur Anwendung, sondern ebenso zu den ethischen und ökologischen Prozessqualitäten durchführen.






