Speisekarte für die Hosentasche

Start-up kreiert neue Form der digitalen Speisekarte

Digitale Speisekarte (Bild: Menuvice)

Christian Papenberger (22) hatte die Idee während seines Auslandssemesters in Prag. In den einheimischen Lokalen waren die Speisekarten überwiegend in Landessprache verfasst. Papenberger, der aktuell in Greifswald im 8. Semester BWL studiert, suchte nach Bildern im Internet, welche zuvor bereits von anderen Gästen geteilt wurden und bestellte damit beim Kellner das Essen seiner Wahl. Aus diesem Erlebnis ist seine Idee entsprungen, Speisekarten zu entwerfen, welche bereits Bilder in guter Qualität enthalten.

Die digitalen Speisekarten von Menuvice zeigen außerdem Allergene, Zusatzstoffe sowie Optionen und Extras eines Gerichts an.

Erste teilnehmende Restaurants haben bereits selbst Vorschläge eingebracht. Auf Vorschlag von Herrn Sadewater aus Stralsund werden nun zusätzlich Informationen über den/die Erzeuger dargestellt.

Wie funktioniert die digitale Speisekarte?

Auf den Tischen eines menuvice Restaurants finden Gäste einen hochwertigen, einfach gestalteten Tischaufsteller mit einem QR Code. Der Gast scannt den Code mit seinem Smartphone oder Tablet und kann anschließend die digitale Speisekarte abrufen. Selbst wenn er nicht im Restaurant sitzt, kann er über die menuvice-App die Speisekarten aller Restaurants in der Nähe entdecken. Mithilfe von ansprechenden Bildern finden so beispielsweise auch fremdsprachige Gäste oder Analphabeten unkompliziert das Gericht ihrer Wahl.

Welche Vorteile gibt es für Gastronomen?                              

Restaurantbesitzer können ihren Gästen bei Bedarf mehr Informationen zu den Gerichten geben, um ihnen so bei der Menüauswahl zu helfen. Außerdem lässt sich mit der menuvice Speisekarte eine neue Zielgruppe erreichen (Genration Y,Z). Mit der Nutzung der digitalen Speisekarte heben sich Restaurantbesitzer zusätzlich von der Konkurrenz ab.

Die Teilnahme ist einfach und stressfrei, denn die Speisekarte wird durch menuvice eingetragen. Änderungen sollen jedoch demnächst selbst vorgenommen werden können. Geplant ist außerdem, dass Gäste zukünftig sogar selbstständig per App bestellen und auch bezahlen können. Damit lässt sich Personal entlasten und eventuell sogar einsparen.