BGN-Sicherheitstipp

Vorsicht mit CO2-Löschern in kleinen Räumen

Bild: BGN

Denn beim Löschen in einem kleinen Raum kann sehr schnell eine hohe Kohlendioxid-Konzentration in der Raumluft erreicht werden.

Bereits ab 5 bis 8 Volumen-Prozent CO2 in der Atemluft droht Erstickungsgefahr.
Gerhard Sprenger, Brandschutzexperte bei der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel
und Gastgewerbe (BGN), erklärt: „Pro Kilogramm CO2-Löschmittel
muss mindestens eine freie Grundfläche von fünfeinhalb Quadratmetern vorhanden
sein, damit eine Person, die sich im Raum aufhält um den Brand zu löschen,
nicht gefährdet wird.“

Achtung: Wenn das Verhältnis von freier Grundfläche zur Löschmittelmenge kleiner
ist, muss man von außen durch den geöffneten Türspalt löschen und danach
sofort die Tür schließen. Der Brandraum darf nur nach wirksamer Lüftung oder
mit einem Umluft unabhängigen Atemschutzgerät betreten werden, wie es beispielsweise
Feuerwehren einsetzen.

Mehr Informationen im Internet unter www.bgn.de