Branchen-Event

7. Housekeeping & Friends Messe bricht Rekorde

7. Housekeeping & Friends Messe
Das reichhaltige Buffet zur Housekeeping & Friends ließ ausreichend Zeit zum Netzwerken (Foto: Greif)

Zur 7. Housekeeping & Friends kamen 280 Hausdamen, Techniker und Hoteldirektoren aus ganz Deutschland, 53 Aussteller für Produkte, Dienstleistungen, Hotellerie, Gästewohl sowie ein Spürhund.

Respektvoller Umgang wichtig

Paolo Masaracchia, General Manager des Moa Berlin, hob bei der Eröffnung die Bedeutung des Housekeepings hervor. Dafür sei jedoch mehr Sichtbarkeit in der Branche nötig, forderte die Münchner Unternehmensberaterin Mareike Reis. Mit neuem Selbstvertrauen in eine erfolgreiche Housekeeping-Zukunft, so lautete das Thema ihres Vortrags, in dem sie sich für den respektvollen Umgang mit den Mitarbeitern auf der Etage einsetzte.

In der Hotellerie nimmt die Hygiene einen wichtigen Platz ein. Jennifer Aileen Stevens von Zöllner aus Altheim erläuterte die Voraussetzungen einer vom Textilservice gelieferten sauberen, hygienischen Wäsche. Andree Szymanowski von Rentokil Initial (Lingen) widmete seinen Vortrag den sichtbaren Schädlingen wie Mäusen, Mücken und Motten.

Der ausgebildete Spürhund Tayler geht in Hotelzimmern auf Bettwanzen-Suche (Foto: Greif)

Eine effektive Prävention sei mit Hygiene-Konzepten, die alle Bereiche eines Hotels erfassen müssen, möglich. Bei Verdacht auf Bettwanzen, kommt Spürhund Taylor zum Einsatz. Der auf den Geruch der Schädlinge trainierte Terrier prüft die Polster in einem Hotelzimmer und zeigt einen positiven Befund an.

Mitarbeiterbindung stärken

In der Branche hat das Thema Mitarbeitergewinnung und -bindung besondere Brisanz. Experten aus der Hotellerie, dem Housekeeping und der Hotel-Dienstleistung erläuterten bei einer Podiumsdiskussion ihre Strategien im Umgang mit eigenen und externen Mitarbeitern. Hotels müssten zukünftig nicht aufgrund mangelnder Gästezahlen schließen, sondern wegen Personalmangels, konstatierte Jürgen Gangl, General Manager des Park Inn by Radisson Berlin Alexanderplatz.

Gelebte Corporate Social Responsiblity ist für Markus Greif, Geschäftsführer von Greif Textile Mietsysteme, der Schlüssel zum Erfolg. Soziale und ökologische Verantwortung in allen Unternehmensbereichen führe zu Mitarbeiteridentifikation und -zufriedenheit. Zu den eingeführten Maßnahmen zähle beispielsweise ein betriebsübergreifendes Gesundheitsmanagement.

Auf die Teilnehmer wartete zudem eine kleine Modenschau, Incentives wie ein mobiler Schmink-Desk, eine Fotobox für Erinnerungsfotos sowie eine große Tombola.