Moderne Küche nach altem Prinzip

Keramikgrills – Heißer Trend aus Profiküchen

Kamadogrill-Modelle (Foto: Олександр Луценко/ stock.adobe.com)

Der Keramikgrill gehört bei den Profis längst zum Standard. Eine runde bzw. ovale Form mit Deckel zeichnet ihn in der Optik aus. Er erinnert optisch an den klassischen Kugelgrill. Der Keramikgrill speichert Wärme in der Keramik. Dadurch ist es möglich, sowohl bei niedrigen Temperaturen über einen langen Zeitraum, als auch bei extrem hohen Temperaturen in kürzester Zeit, das Grillgut zu garen.

Optimales Temperatur-Management

Ein Keramikgrill arbeitet im Grunde nach dem Prinzip des Römertopfes, in dem moderne Technik integriert wurde. Er intensiviert das Grillaroma und sorgt für ausreichende Feuchtigkeit sowie eine optimale Temperaturverteilung, damit das Steak saftig bleibt, gleichzeitig aber durch die hohen Temperaturen eine karamellisierte Fleischkruste bekommt – ganz ohne Schmauchspuren und trockene Stellen.

Das Temperatur-Management eines solchen Grills lässt sich bis auf 2 Grad genau regeln, wenn man eines der Top-Modelle nutzt. Mit einer Brikettladung hält die Keramik die Temperatur des Grills bis zu 35 Stunden. Pulled Pork kann also ganz nebenbei zubereitet werden. Gemüse lässt sich in einem Keramikgrill ebenso schonend, aber geschmackvoll garen.

Auch für kalte Tage bestens geeignet

Während des Grillvorgangs muss keine Kohle nachgelegt werden, was den Verbrauch der Briketts wesentlich sparsamer macht. Bei geschlossenem Deckel erreicht der Grill Temperaturen von bis zu 400 Grad. Er eignet sich zum Grillen, Schmoren, Backen, Dörren und Räuchern, wodurch er sich aufgrund des Materials von herkömmlichen Grills abhebt. Eine Keramikgrillplatte, die sich zwischen Grillkohle und Grillrost platzieren lässt, macht ihn zum Outdoor-Backofen.

Fazit: Der neue Trend-Grill ist nicht ein wahrer Hingucker, er ist standsicher, sehr langlebig, effizient und kann ganzjährig eingesetzt werden.