In eigener Sache

Neue Dimensionen

Symbolbild: chombosan/stock.adobe.com

Streetfood war 2016/2017 das Gründerthema Nummer eins im Foodbereich. Im Jahr 2018 dreht sich alles um Qualität, Nachhaltigkeit und Passion. Die Rückbesinnung auf Handwerk und Produktqualität wird mit einem digitalen Geschäftsmodell vereint, das den Gast und seine Convenience in den Mittelpunkt stellt. Bio-Ketchup, vegane Limonade, hochwertige Pralinenkompositionen – wir stellen Ihnen fünf Gründer und ihre Produkte im Portrait vor.

Tür öffnen mit dem Smartphone leicht gemacht

In Budapest eröffnete vor wenigen Wochen das Key Vision Hotel (kurz KVi-Hotel). Gäste werden hier auf einem Vier-Sterne-Niveau verwöhnt. Das selbsternannte Hotel der Zukunft verlässt sich bei der Abwicklung des operativen Tagesgeschäfts auf das Smartphone – genauer: auf die App „TMRW Hotels“. Im Haus lässt sich mithilfe der Applikation alles steuern und managen: Buchung, Anreise, Check-out usw.

Über die App kann der Gast sein Zimmer und sogar das Stockwerk auswählen, bezahlen und 48 Stunden vor dem eigentlichen Aufenthalt bereits einchecken. Mit dem Smartphone können Hotelzimmer geöffnet, die Zimmertemperatur eingestellt, der Roomservice gerufen oder ein Taxi geordert werden.

Baustein der Digitalisierung

Über eine sichere Bluetoothverbindung lassen sich die Türen öffnen. Das Smartphone muss sich hierfür in unmittelbarer Nähe zum Türschloss befinden. Auch die Hauptzugangstür lässt sich per App öffnen, falls der Gast sehr spät anreist.

In einem virtuellen Kundenservice stehen Mitarbeiter Gästen bei Fragen über Whatsapp, den Facebook-Messenger oder per Skype zur Verfügung. Beim Check-out kann die Rechnung mit der Kreditkarte beglichen werden, die Rechnung kommt per E-Mail. Das Smartphone fungiert bei dem gesamten Prozess als Rezeption, Zimmerschlüssel und Portier.

Hotel-Apps bieten Gästen mehr Komfort und verringern den Aufwand bei Betreibern. Haben Zimmerschlüssel und -karten ausgedient? Die Antwort finden Sie in unserer aktuellen Ausgabe.

Moderne Küchen sind digital vernetzt

Planer und Bauherren erhalten bei der dreidimensionalen Darstellung von Küchen- und Gebäudekonfigurationen Unterstützung von Herstellern. Dabei stehen Virtual Reality (VR) und Building Information Modeling (BIM) auf der Tagesordnung. Als Ergänzung zu diesen Planungstools ergänzen zahlreiche Apps den Arbeitsalltag in den Großküchen.

BIM beschreibt eine Vorgehensweise der optimierten Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden mit Hilfe einer Software. Dabei erfasst man sämtliche relevanten Gebäudedaten sowie deren Einrichtungen und Geräte digital, kombiniert diese und vernetzt sie. Während unseres Round-Tables „Küche 4.0“ (gastronomie & hotellerie 3/2018) haben wir eingehend mit Experten über BIM diskutiert. Wo stehen wir? Wo wollen wir hin? Und was sind die nächsten Schritte? Der FCSI (Foodservice Consultants Society International) liefert zum Thema nicht nur eine anschauliche Erklärung, sondern hat einen eigenen Experten für dieses Thema. Wir haben mit Roberto Assi gesprochen. Das vollständige Interview lesen Sie im aktuellen Heft.

Zeit für einen Umbruch

Hotels und Restaurants durchlaufen in beachtlicher Geschwindigkeit einen umfassenden Veränderungsprozess. Der technologische Fortschritt und die Globalisierung beschleunigen den Wandel. In den vergangenen Wochen haben wir unsere gastronomie & hotellerie „hinter den Kulissen“ auch verändert – von der Grundüberlegung, bis zur detaillierten Umsetzung von Neuem, Spannendem, Großem und Kleinen. In der Ausgabe 7-8/2018 lüften wir den Vorhang. Seien Sie gespannt auf das Ergebnis!