Was man aus dem Hotelzimmer mitnehmen darf

Verbotene Mitbringsel aus dem Hotelzimmer

Hotelzimmer
Hotelzimmer (Foto: Pixabay)

Doch nicht alles, worüber man sich freut und meint, es mit der Bezahlung des Zimmers ebenfalls erworben zu haben, gehört auch tatsächlich dem Gast. Verschlossene Shampoo-Fläschchen mitnehmen, die sich im Handgepäck ganz wunderbar machen, sind streng genommen Diebstahl.

Was darf ich mitnehmen?

Fernseher, Kunst an der Wand etc. sind selbstverständlich keine Aufmerksamkeiten, die man aus einem Hotelzimmer mit nach Hause nehmen darf. Bei Bademänteln und Handtüchern überlegen Gäste schon mal länger, ob man diese in den Koffer packen darf oder nicht. Doch auch hier gilt: Es ist Eigentum des Hauses.

Alles, was an Einwegartikeln angebrochen wurde oder aus hygienischen Gründen nicht wiederverwendet werden kann, darf man mitnehmen. Angebrochene Seife genauso wie die Duschkappe, die man bereits benutzt hat. Selbst die höchst aufregenden Frottee-Hausschuhe dürfen mit nach Hause, wenn man sie bereits getragen hat, da sie sich nicht heiß waschen lassen und deshalb nicht wiederverwendet werden dürfen.

Klar gekennzeichnete Gegenstände wie Betthupferl, die Flasche Wasser mit einer entsprechend beschrifteten Banderole oder Karte. Werbemittel des Hotels wie Postkarten, Kugelschreiber, Briefpapier oder das hauseigene Magazin dürfen ebenfalls in den Koffer wandern.

Was darf ich nicht mitnehmen?

Bademäntel, Bettwäsche oder Handtücher werden heiß gewaschen und wiederverwendet. Sie sind kein ‚Hotelsouvenirs‘. In  manchen Hotels gibt es bereits eingenähte Sicherheitschips, die an der Rezeption erfasst werden. Beim Check-Out tappt man dann schon mal in ‚die Falle‘ und es wird peinlich.

Geschlossene Flaschen und Tuben sind für Gäste tabu, wenn man es genau nimmt. Diese Aufmerksamkeiten sind lediglich für den Aufenthalt im Hotel gedacht und können ungeöffnet wiederverwendet werden. Wer Einrichtungsgegenstände, Elektronik oder Deko mitnimmt, macht sich strafbar.